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Am 12. Mai 2023 veröffentlichte das Komitee der Vereinten Nationen gegen Folter seinen abschließenden periodischen Bericht über Kasachstan. Der Ausschuss widmete den Menschenrechtsverletzungen nach den Ereignissen vom Blutigen Januar besondere Aufmerksamkeit und erklärte, dass er „zutiefst besorgt über viele übereinstimmende Berichte ist, die auf verschiedene Formen von Folter und Misshandlung hinweisen (…), die im Zusammenhang mit dem Blutigen Januar 2022 stattgefunden haben.“ Proteste. (…)

Der Ausschuss fordert den Vertragsstaat nachdrücklich auf, sicherzustellen, dass alle während der Ereignisse im Januar 2022 begangenen Folter- und Misshandlungshandlungen, einschließlich übermäßiger Gewaltanwendung, unverzüglich auf unabhängige und unparteiische Weise untersucht werden und dass die mutmaßlichen Täter ordnungsgemäß vor Gericht gestellt werden und, falls … für schuldig befunden und entsprechend der Schwere ihrer Taten bestraft.

Der Vertragsstaat sollte darüber hinaus sicherstellen, dass die Beweislast dafür, dass Folter oder Misshandlung begangen wurde, unter allen Umständen und bei allen Untersuchungen von Folter- und Misshandlungshandlungen bei den Behörden und nicht bei den Opfern liegt.

Der Vertragsstaat wird außerdem aufgefordert, die Unterstützung internationaler Experten bei der Untersuchung der Fälle von Folter und Misshandlung im Einklang mit internationalen Standards in Betracht zu ziehen.“

Dr. Karim Massimov wird seit dem 5. Januar 2022 willkürlich festgenommen und zu Unrecht in Einzelhaft gehalten. Am 24. April 2023 wurde Massimov zu einer 18-jährigen Haftstrafe verurteilt, obwohl er unter gesundheitlichen Problemen litt, die ihn einem hohen Risiko aussetzen Tod in der Haft.

Die kasachische Regierung muss Massimov aus humanitären Gründen freilassen und gegen die Verantwortlichen für seine willkürliche Inhaftierung und Misshandlung ermitteln.