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Wie bereits berichtet, hat die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierung auf diplomatischem Weg ein Ersuchen bezüglich der willkürlichen Inhaftierung von Karim Massimov an die Regierung der Republik Kasachstan gerichtet. Spätestens am 6. Juni 2022 sollten die Vereinten Nationen eine offizielle und umfassende Antwort der Regierung der Republik Kasachstan erhalten.

Unterdessen wandte sich eine internationale Gruppe von Anwälten an den UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nilz Melzer, zur „willkürlichen Inhaftierung von Karim Massimov und Tausenden anderer Bürger, die systematischen Menschenrechtsverletzungen in Kasachstan ausgesetzt waren“. Insbesondere fordert der Appell den Sonderberichterstatter auf, Kasachstan zu besuchen und eine unabhängige Untersuchung der während der Januar-Proteste begangenen Massen-Menschenrechtsverletzungen durchzuführen, darunter „willkürliche Inhaftierungen, Folter und unmenschliche Behandlung“.

Sie forderten ferner, dass der UN-Sonderbericht über diese Misshandlungen Erkenntnisse aus laufenden unabhängigen Untersuchungen enthält und unter Beteiligung von öffentlichen Aktivisten, Experten und Angehörigen der Opfer erstellt wird.